Liebe Poingerinnen und Poinger,
ich stehe zu der Entscheidung, das ca. 200 m² große Biotop im Bergfeldpark in seinem aktuellen Zustand zu erhalten und bewusst auf eine teure Neuanlage zu verzichten. Statt rund 180.000 Euro in einen vollständigen Neubau zu investieren oder die Fläche in einen Magerrasen umzuwandeln, haben wir in der letzten Bauausschusssitzung einen pragmatischen Weg gewählt: Biotop erhalten, verbessern und mit interessierten Vereinen vor Ort weiterentwickeln.

Biotop am Monopterus; Koordinaten: 48.17661, 11.80033
Diese Entscheidung steht beispielhaft für unseren politischen Ansatz. Gute Politik heißt nicht, immer die maximale Forderung umzusetzen oder die technisch perfekte Lösung anzustreben. Entscheidend ist, was sinnvoll, verhältnismäßig und nachhaltig ist.
Wir schützen mit diesem Schritt einen bestehenden Lebensraum und gehen verantwortungsvoll mit Steuergeld um. Gleichzeitig greifen wir das wertvolle Angebot der Poinger Naturschutzgruppe auf, hier den Bauhof aktiv zu unterstützen. Genau dieser Ausgleich zwischen Ökologie und Wirtschaftlichkeit ist es, der kommunale Entscheidungen tragen muss.
Ich bin überzeugt, dass unsere Bürger nicht die Erfüllung von Maximalforderungen erwarten, sondern durchdachte Lösungen- Lösungen, die funktionieren. Die Entscheidung zeigt, wie es gelingen kann.
