Schlagwortarchiv für: Umweltschutz

Alle Jahre wieder „ – sorry falsche Jahreszeit!

Es ist wieder so weit: am Samstag, den 13.04. 2024, treffen sich – hoffentlich –

ganz viele fleißige Helferlein, um im Poings „Wohnzimmer“ aufzuräumen.

Leider schaut es in einigen Ecken unserer Gemeinde wirklich aus, wie bei Hempels unterm Sofa.

Manchmal frage ich mich, ist es wirklich so schwer, die leergetrunkene Flasche oder Dose wieder mitzunehmen, muss die Dönerverpackung achtlos in die Gegend geworfen werden? usw., usw. Weiterlesen

Liebe Poingerinnen und Poinger,

wir werden täglich durch Werbung zum Konsum angeregt. Wir sollen dies oder jenes Produkt kaufen, verwenden usw.. Dabei werden unsere ureigensten Instinkte schamlos von der Werbeindustrie ausgenützt. Wir wollen immer mehr. Weiterlesen

Der Holzbelag auf der Fußgängerbrücke am Sportplatz muss erneuert werden. Die bisherige Konstruktion aus Lärchenholz ist nach 15 Jahren Witterung komplett marode. Als technisch sinnvollster Werkstoff wurde vom beauftragten Ingenieurbüro ein Belag aus Bongossi vorgeschlagen. Dieses wetterfeste Tropenholz ist äußerst stabil und stellt die objektiv langlebigste und wirtschaftlichste Lösung dar. Heimische Holzarten können da nicht mithalten, was in einer rund 50% verminderten Haltbarkeit resultiert.

Ein Problem. Es ist ein Tropenholz. Das heißt: Langer Transport, Rodung des Regenwaldes, stammt potenziell aus Raubbau… Auch Alternativen aus Beton, Metall oder Glasfaser-Elementen wurden untersucht, können hier aber konstruktionsbedingt leider nicht verwendet werden. Weiterlesen

Verfluchter Hunger nach Zucker.

Wenn wir in Poing in die Geschäfte gehen, ist dort alles mit Süßwaren oder Fertigprodukten vollgestopft. Woher kommt dieser Überfluss an zuckerhaltigen Konsumprodukten?

Genetisch sind wir vom Höhlenmenschen noch nicht weit entfernt. Während es vor vielen tausend Jahren zum Überleben notwendig war, möglichst energiereiche Ernährung zu sich zu nehmen, ist in unserer heutigen Überflussgesellschaft diese genetische Programmierung zum Fluch geworden. Durch die Industrialisierung des Nahrungsmittelanbaus herrscht zumindest in unseren Breiten kein Mangel. Durch die Industrialisierung der Zuckergewinnung aus der Zuckerrübe wurde dieses einstmals absolute Luxusprodukt zur inflationären Massenware. In nahezu allen industriell hergestellten „Fertigprodukten“ befindet sich Zucker als „Geschmacksverstärker“. Auf Grund der billigen Herstellung werden diese auch viel zu billig verkauft. Die Suchtgefährdung ist nicht geringer als bei Alkohol oder Tabak. Die Industrie greift bei der Auszeichnung sog. zuckerfreier Produkte auf einen Definitions-Trick zurück: Nur der Einfachzucker, also Glucose, muss als Zucker deklariert werden. Mehrfachzucker, die im Magen-Darmtrakt sofort in Einfachzucker aufgeteilt werden, gelten hier nicht als Zucker. Es gibt jedoch auch keinen „gesunden“ Zucker:

Ob im Bienenhonig oder als Fruchtzucker hat er immer den gleichen Effekt: Schnelle Aufnahme in den Blutkreislauf, hoher kurzfristiger Anstieg des Insulinspiegels. Der damit verbundene schnelle Abfall des Insulinspiegels führt zum erneuten Hungergefühl. Zucker betäubt und stumpft zusätzlich unsere Geschmacksfähigkeiten ab. Wer einmal ausprobiert hat, längere Zeit auf derartige Luxus-Konsumprodukte zu verzichten wird auch bemerken, dass sich die Geschmacksknospen im Mund erholen, die Feinheiten und Geschmacksvarianten der echten Nahrungsmittel kommen viel stärker zur Geltung.

Auch hier gilt die Regel des berühmten Arztes Paracelsus: Die Dosis macht das Gift.

Ebenso dramatisch ist die Verpackung dieser Luxusprodukte damit verbunden: Meist aufwendig, einzeln verpackt in Alu oder Plastik, schädigen diese Produkte in höheren Dosen nicht nur der Gesundheit sondern v.a. der Umwelt. Dies kann man jeden Tag in der S-Bahnunterführung und auf den Poinger Straßen sehen. Hier muss dringend ein Umdenken erfolgen:

Wird weniger konsumiert, wird auch weniger hergestellt. Konsum bedeutet Verbrauch, der Verzicht bzw. die deutliche Verminderung des Konsums bedeutet hier auch Umweltschutz.

Weniger ist mehr.

Für die FWG Poing eV
Dr. Gerhard und Alexander Röhrich

Heute möchten wir wieder dem Naturschutz einen Beitrag widmen. Man kann gar nicht oft genug sensibilisieren und mahnen, dass wir eine intakte Natur für die nachfolgenden Generationen bewahren müssen.

Nach den letzten trockenen Jahren fällt in diesem Frühjahr ausreichend Regen und die Böden haben sich schon 2 m tief mit Feuchtigkeit vollgesogen. Allerdings hat dies zur Folge, dass das Gras in die Höhe schießt und man vermeintlich ständig mähen muss. Aber muss man wirklich alles abmähen? Weiterlesen

Danke an alle TeilnehmerInnen des letztwöchigen Ramadama! Die FWG startete etwas später los, dafür mit zwei Trupps inkl. Lastenfahrrad, und säuberte die Plieninger Straße entlang des Sportplatzes, sowie von der Mittelschule zum Westring entlang der Rosen- und Alpenrosenstraße.

Auffällig war, wie wenig Kippenstummel im Vergleich zu letztem Jahr aufgefunden wurden. Platz 1 ging dieses Mal an die rot glitzernden Schokobons-Folien und Gummibärchen-Tüten, die in nahezu jedem Gebüsch und Zaun funkelten.

Daher ein kleiner Denkanstoß: Wer seinen Kindern Proviant mitgibt, der einzeln in Folie verpackt ist, sollte davon ausgehen, dass alles davon in den Poinger Straßen landet. Vielleicht lassen Sie das ja in Ihre Kaufentscheidung mit einfließen. Denn die wirkungsvollste Waffe gegen Umweltverschmutzung ist und bleibt die Müllvermeidung.

Apropos Müllvermeidung: Das Repair Café fand leider schon lange nicht mehr statt. Daher habe ich mal ganz vorsichtig bei der Gemeindeverwaltung angefragt, ob man auf dem diesjährigen Straßenfest vielleicht ein „Repair Zelt“ aufbauen könnte — defekte Geräte abgeben, übers Fest bummeln und das reparierte Gerät später wieder abholen; oder den ReparateurInnen bei der Arbeit über die Schultern schauen. Das ist zwar bisher nur eine Idee, aber eine, die doch umsetzbar sein müsste. Also halten Sie die Augen offen und merken Sie es sich schon mal vor, falls Sie mit Schraubenzieher, Kleber und Lötkolben selber mithelfen wollen!

Vielleicht haben Sie schon von diesem Begriff gehört oder in den Medien darüber gelesen, aber Sie wissen nicht so recht, was das eigentlich ist – DIE KLIMANEUTRALEN? Ein unserer Meinung nach äußerst wichtiges Bündnis von lokalen Unternehmen, um mit gezielten Aktionen und Umstrukturierungen die hoch gesteckten Klimaziele schrittweise bis zum Jahr 2030 zu erreichen bzw. CO2-neutral zu werden. Um dies zu ermöglichen, hat die Energieagentur Ebersberg-München gGmbH gemeinsam mit den beiden Träger-Landkreisen Ebersberg und München das Unternehmensbündnis DIE KLIMANEUTRALEN ins Leben gerufen. 34 – 42 % der Treibhausgas-Emissionen pro Einwohner entfallen auf Gewerbe, Industrie und Verkehr. Daher ist nur gemeinsam mit den regionalen Unternehmen eine wirksame Treibhausgas-Reduktion in den Landkreisen München und Ebersberg möglich.

Die Teilnahme ist denkbar einfach:

  • Die Unternehmen werden mit einer Beitrittserklärung Mitglied des Bündnisses
  • Durch den Beitritt fällt ein Einstiegspreis und ein Jahresbeitrag an. Dies dient der Kostendeckung der Energieagentur und der Berater
  • Durch die Energieagentur erhalten die Unternehmen fachliche und organisatorische Unterstützung durch eine Vor-Ort-Begehung in den Unternehmen, durch Effizienzberatung und Aufzeigen wirksamer Handlungsmöglichkeiten
  • Damit Synergien genutzt und ein Erfahrungsaustausch stattfinden kann, werden die Bündnismitglieder miteinander vernetzt
  • Durch die Experten der Energieagentur findet eine jährliche Prüfung des Erreichten statt und eine Zusammenfassung der bisher gelungenen CO2-Einsparung
  • Nichtkompensierbare CO2-Emissionen können durch Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern ausgeglichen werden
  • Der Beitritt ist jederzeit möglich; coronabedingt soll die Gründerversammlung im Mai 2022 stattfinden.KW 9 – Forum der Parteien – Text der Freien Wählergemeinschaft e.V.

 

Bündnislogo DIE KLIMANEUTRALEN – © Energieagentur Ebersberg-München

Bereits 14 regionale Unternehmen haben sich schon dem Bündnis angeschlossen. Wäre es nicht vorbildlich, wenn auch unsere Poinger Unternehmen aktiv Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen und dem Bündnis beitreten würden? Gestalten Sie die Energie-Zukunft von morgen mit und informieren Sie sich unter www.die-klimaneutralen.de !

Die Energieagentur Ebersberg-München bietet zwei Termine für Online Infoveranstaltungen zu dem Unternehmensbündnis DIE KLIMANEUTRALEN an, wo Sie direkt mit den Verantwortlichen sprechen und Ihre Fragen stellen können. Die Termine sind auf der o. g. Website zu finden und man kann sich direkt über ein Kontaktformular zu den Veranstaltungen anmelden. Die Termine sind:

Mittwoch, 09.03.2022 um 15:00 Uhr und
Dienstag, 22.03.2022 um 15:00 Uhr

Des Weiteren haben zur Information auf der FWG-Homepage den Email-Flyer und die Präsentation zur Online-Veranstaltung über DIE KLIMANEUTRALEN eingestellt. Die FWG Poing e. V. ist als politische Organisation seit vielen Jahren Mitglied im Förderverein der Energieagentur Ebersberg-München und wir freuen uns, dass mit diesem Bündnis ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaneutralität getan wird.

Liebe Poingerinnen und Poinger,

die Gemeinde Poing veranstaltet, nach einer corona-bedingten Pause im letzten Jahr, heuer wieder die bestens bekannte „Ramadama“-Aktion, bei der Straßen und Wege sowie die Poinger Flur von achtlos weggeworfenem Müll und Unrat gesäubert werden! Diesmal allerdings mit einem „dezentralen“ Konzept (ähnlich wie die „Herbstputz“-Aktion des IG Artenschutzes im Oktober 2020), bei dem Sie in der Zeit vom Dienstag, 6. April, bis Samstag, 10. April, in ihrem Ortsbereich selbständig bestimmte Bereiche säubern können, z.B. anlässlich eines Spaziergangs.

Details zur Aktion sehen Sie auf der Homepage der Gemeinde Poing: https://www.poing.de/bauen-umwelt/abfall-wertstoffe/ramadama-2021

Melden Sie sich bei Interesse beim Bereich Abfallwirtschaft der Gemeinde an unter Tel. 08121/9794-350 bzw. -351 oder per E-Mail unter abfall@poing.de!

Freuen wir uns dann wieder auf ein schönes, gepflegtes Ortsbild – gerade in diesen Zeiten!

Für die FWG Poing e.V
Günter Scherzl, Vorsitzender