Liebe Poingerinnen und Poinger,

wie auch Sie bekomme ich wöchentlich das Nachrichtenblatt der Gemeinde Poing. Und beim aufmerksamen Lesen bemerkt man, wie viele ehrenamtliche Organisationen allein in Poing tätig sind.

Durch aktuell auftretende Ereignisse, wie z.B. den Ukraine-Krieg, werden immer wieder neue „helfende Hände“ benötigt.  Und wie auch schon oft, aber nie oft genug möchte ich auch nochmals Allen danken, die sich in irgendeiner Weise für Andere engagieren.

Sollten Sie vielleicht Ihren Vorsatz zum Neuen Jahr in die Tat umsetzen wollen oder festgestellt haben, dass Sie Zeit übrig haben, die Sie sinnvoll nutzen möchten, dann hätte ich einen Vorschlag:

Kommen Sie bitte zur Auftaktveranstaltung der neuen Nachbarschaftshilfe Poing
am 09.Februar 2023 (18:00 Uhr) in der Aula der Grundschule an der Karl-Sittler-Str.
(Rathausstr. 3 a)

Dort erfahren Sie auch, wie Sie sich in die Arbeit der Nachbarschaftshilfe einbringen können.
Oder vorher auch unter www.deine-nbh-poing.de

Ich würde mich freuen, Sie dort zu sehen.

Liebe Poingerinnen und Poinger,

am vergangenen Sonntag konnte, nach zweijähriger, pandemiebedingter Pause, wieder ein Neujahrsempfang in der Aula der Anni-Pickert-Schule stattfinden.

Unser Erster Bürgermeister Thomas Stark stellte in seiner Ansprache die großen Herausforderungen und Krisen der letzten zwei Jahre heraus, machte aber auch klar, dass es uns im Allgemeinen doch (und noch) recht gut gehe. Poings katholischer Pfarrer Philipp Werner gab in seinem Grußwort zu bedenken, dass etwa Frieden nichts Globales, fern Greifbares sei, sondern bereits bei uns, im Kleinen, Alltäglichen, untereinander und in der Gemeinde, entstehe. Und schließlich forderte Michael Simonsen, als Vertreter der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde, die Anwesenden dazu auf, sich des Guten und Schönen im Alltag mehr zu vergegenwärtigen, beispielsweise mehr zu loben. Auch beschwingt durch die großartige Darbietung der Musikkapelle Poing beim Neujahrsempfang blicken wir also optimistisch und zuversichtlich auf das vor uns liegende Jahr 2023! Weiterlesen

Liebe Poingerinnen und Poinger,

wir von der FWG hoffen, dass Sie und Ihre Lieben gut und gesund ins Neue Jahr gekommen sind – auf diesem Weg alle guten Wünsche für 2023!

Dass unsere vermeintlich recht „heile“, oftmals wohlhabende und stabile Welt durchaus ins Wanken kommen kann, haben wir im letzten Jahr schmerzlich erfahren müssen – die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine, mitten bei uns in Europa, haben uns alle getroffen und beschäftigt, emotional und finanziell.

Umso mehr war dies eine Zeit, in der wir alle näher zusammengerückt sind und vielleicht noch etwas mehr auf den Anderen, den Nächsten, geschaut und so gut es ging denen geholfen haben, die es nötig gehabt und weiter nötig haben: Das macht eine soziale Gesellschaft und das Ehrenamt aus, gerade auch auf Ebene einer Gemeinde wie bei uns in Poing.

In diesem Sinn ist es in diesem Jahr endlich wieder möglich, dass wir uns

zum Neujahrsempfang der politischen Gemeinde und der beiden christlichen Kirchen
am kommenden Sonntag, den 15. Januar 2023, um 16.00 Uhr,
in der Aula der Anni-Pickert-Grund- und Mittelschule, Gruber Str. 4,

zum Gedankenaustausch und persönlichen Wiedersehen treffen.

Bei dieser Gelegenheit werden auch die Bürgermedaillen für die Jahre 2022 und 2023 verliehen.

Kommen auch Sie am kommenden Sonntag zum Neujahrsempfang – wir alle freuen uns darauf!

Liebe Poingerinnen und Poinger,

in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres, am vergangenen Donnerstag, wurde der Gemeindehaushalt 2023 und der -Finanzplan bis zum Jahr 2026 einstimmig verabschiedet.

Wie der Kollege Valentin Mágori bereits nach den Haushalts-Vorberatungen im November ausgeführt hat, denken wir, dass die Gemeinde Poing trotz unsicherer Zeiten und wachsenden Ausgaben, etwa für Energie oder die erhöhte Kreisumlage, die wir an den Landkreis Ebersberg abführen müssen, einen recht soliden Haushalt vorweisen können – da geht es anderen Gemeinden im Landkreis deutlich schlechter. Und: Dank derzeit guter Steuereinnahmen und hoher Rücklagen sind auch die laufenden Großinvestitionen, wie das neue Schul- und Lehrschwimmbad, ohne neue Kreditaufnahmen möglich. Der Wermutstropfen bleibt aber, dass z.B. erforderliche Straßensanierungen, wie etwa in der Römerstraße, vorerst auf der Warteliste bleiben, und dass gerade die Steuereinnahmen erfahrungsgemäß auch Schwankungen unterliegen. Für den Bedarfsfall wird deshalb eine Sparkommission eingerichtet, um für evtl. erforderliche Ausgabenkürzungen gewappnet zu sein.

Wir möchten deshalb an dieser Stelle ganz herzlich „Danke!“ sagen an alle, die das insgesamt gute und attraktive Leben in unserem Poing möglich machen:

  • allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern

  • den Unternehmern/innen aller Größenordnungen am Ort

  • der Gemeindeverwaltung und dem Baubetriebshof

  • allen ehrenamtlich Tätigen, Vereinen und Organisationen – sie sind der „soziale Kitt“ für unsere Gemeinde

  • sowie den beiden christlichen Kirchen für ihr Wirken und den „Dienst am Nächsten“.

So wünschen wir Ihnen und Ihren Lieben

ein frohes, gesegnetes und geruhsames Weihnachtsfest
und einen guten Rutsch in ein gesundes, glückliches und friedliches Neues Jahr 2023!

Nachdem sich 2020 der bundesweite Warntag als Totalblamage erwies, und 2021 gleich komplett ausblieb, wurde letzten Donnerstag ein erneuter Versuch gestartet. Und naja, Sie haben es ja selbst (nicht) mitbekommen: Es lief mehr als durchwachsen.

Das Fehlen von Sirenen wurde ja bereits 2020 breit moniert (vgl. KW 43 2020). In bürokratischer “Windeseile“ stellte das Innenministerium sofort ein Jahr später Fördermittel für Sirenen bereit (vgl. AZ D4-2253-19-6), vorausgesetzt sie sind bis Ende 2022 betriebsbereit. Weiterlesen

Kürzlich beim Warten auf die S-Bahn fiel es mir wieder auf: Rund um einen herum liegen Müll und Zigarettenkippen – in den frisch angepflanzten Böschungen, auf dem Bahnsteig, in den Gleisen.

Es ist einfach nicht zu verstehen, warum Menschen ihren Müll ohne Skrupel in die Landschaft werfen! Mittlerweile dürfte doch ein noch so kleines Kind wissen, dass dies eine enorme Umweltverschmutzung darstellt. Aber die kleinen Kinder sind es gar nicht, denn diese lernen schon im Kindergarten und in der Schule, dass man den Müll 1. trennen soll und 2. in den Mülleimer wirft. Und trotzdem liegt überall der Müll. Also wer ist es dann? Weiterlesen

Liebe Poingerinnen und Poinger,

wie Sie als Pendler/in nach und von München sicherlich schon selbst „erfahren“ haben, wird demnächst die Fahrbahnsanierung zwischen Hohenlinden und dem Autobahnkreuz München-Ost vorbereitet; sie soll dann im nächsten Jahr erfolgen. Wir haben hier unsere Gemeindeverwaltung um Nachfrage bei der Autobahn GmbH des Bundes gebeten, um Informationen über den genauen Ausbaustandard bzgl. der Lärmemissionen des neuen Fahrbahnbelags zu erhalten. Dies ist insbesondere für unsere Mitbürger/innen in Angelbrechting und Poing-Süd wichtig, die teilweise nur in wenigen hundert Metern von der Autobahn entfernt wohnen.

Auch auf den weiteren politischen Ebenen, im Kreis und im Freistaat, begleiten wir von den FREIEN WÄHLERN dieses für unseren Ort sehr wichtige Thema, auch schon im Hinblick auf den geplanten sechsspurigen Ausbau der A94 zwischen dem Autobahnkreuz München-Ost und der Anschlußstelle Markt Schwaben, welcher im Bundesverkehrswegeplan und im Fernstraßenausbaugesetz festgeschrieben ist.

Liebe Poingerinnen und Poinger,

wir sind mittendrin in der schönen beschaulichen Adventszeit! Glühwein- und Plätzchenduft, Lichterglanz, Weihnachtsmärkte und … Stress beim Geschenkekauf??? Wer wünscht sich was, wo bekomme ich es (nein nicht online!), welche Größe brauche ich? Weiterlesen

Liebe Poingerinnen und Poinger,

am vergangenen Wochenende fand ein wieder sehr schöner und gut besuchter Christkindlmarkt am Poinger Marktplatz statt – eine gelungene Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit, die nach zweijähriger, pandemiebedingter Pause wieder stattfinden konnte. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich an vielen Angeboten der Poinger Vereine an den vielen Buden und Darbietungen auf der Bühne erfreuen. Ein herzliches Dankeschön an alle Organisatoren und Unterstützer:

  • Gemeinde Poing

  • ARGE Poing

  • dem Poinger Vereinskartell

  • allen Sponsoren

  • den teilnehmenden Poinger Vereinen

  • allen Künstler/innen auf der Marktplatzbühne

  • und natürlich Sie, liebe Besucherinnen und Besucher, für Ihr Kommen!

Liebe Poingerinnen und Poinger,

als vor ca. 20 Jahren mit dem Bau des Fernwärmenetzes in Poing gestartet wurde, war die Wärmeversorgung ausschließlich über Erdgas möglich. Erst als 2012 die Tiefenbohrung erfolgreich abgeschlossen wurde, konnte der wesentliche Energieanteil mittels Geothermie zur Verfügung gestellt werden.

Das Fernwärmenetz ist im alleinigen Eigentum der Bayernwerk Natur GmbH und unterliegt damit der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung eines Unternehmens (ca. 106 Mio. EUR Umsatz). Auch gibt es in Poing damit keinen Wettbewerb – viele Nutzer sind sogar verpflichtet, ihren Wärmeenergiebedarf ausschließlich über die Bayernwerk Natur zu beziehen.

Die Berechnung des Fernwärmepreises (durch die Preisanpassungsklausel) ist sehr komplex und bezieht auch die aktuellen marktüblichen Öl-, Gas und Strompreise mit ein. Dadurch ergibt sich auch für die Kosten der Geothermie eine direkte Abhängigkeit zu den aktuellen Primärenergiepreisen. Die Kosten sind dadurch, obwohl 80% Geothermie eingespeist wird, z. Zt. sehr ähnlich den aktuellen Gaspreisen.

Übersicht der aktuellen Kennwerte des Poinger Fernwärmenetzes (ca. Werte):

Übergabestationen (Anschlüsse)

950

Versorgung

4000 Personen

Wärmeabsatz 2022/ 2025 (Plan)

54.000 / 65.000 MWh

Streckenlänge

30 km

Gesamtinvestition

54 Mio. EUR

Arbeitspreis je kWh aktuell/ ab 1.1.23

15,7 Ct/ 10,9 Ct.

Anteil Geothermie/ Gas

80% / 20%


Die Bayernwerk Natur GmbH hat nun jedoch erklärt, ihr Preismodell (u. a. auch die Preisanpassungsklausel) ab 1.1.2023 zu ändern, als auch in eigene PV-Anlagen und Wärmepumpen zu investieren. Damit reduziert sich die Abhängigkeit von Erdgas auf ca. 7% und durch die Nutzung von selbst erzeugtem Strom auch eine anteilige Entkopplung vom Strompreis.

Erfreulicherweise reduziert die Bayernwerk Natur GmbH nach eigenen Aussagen damit den Arbeitspreis von aktuell 157 EUR/MWh auf dann 109 EUR/MWh. Ein bisher nicht weiter diskutierter Kostenfaktor ist der Bereitstellungspreis, der unabhängig vom Verbrauch (bis <15 kW Anschluss) mindestens 659 EUR/ Jahr beträgt. Damit bezahlen z. B. auch Eigentümer von Passivhäusern, die sehr wenig bis gar keine Energie im Jahresmittel benötigen, unter Umständen mehr Bereitstellungs- als Verbrauchskosten.

Weitere Informationen, insbesondere auch die Details zum neuen Preismodell, finden sie auch auf der Homepage der Gemeinde Poing (->Bauen und Planen)

Wir setzen uns weiterhin mit den Preismodellen der Bayernwerk Natur GmbH kritisch auseinander.