Liebe Mitglieder unserer Freien Wählergemeinschaft Poing e.V.,

im Namen der Vorstandschaft lade ich Sie und Euch form- und fristgerecht, gemäß § 6 (1) unserer Satzung, sehr herzlich zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung ein.

Diese findet statt

am Mittwoch, den 22. Juni 2022, um 19.00 Uhr,
im „Café Mainstreet“, Poing, Hauptstr. 11.

Die Tagesordnung lautet:

  1. Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäß erfolgten Ladung und der Beschlussfähigkeit

  2. Bericht des Vorsitzenden

  3. Bericht des Schatzmeisters

  4. Bericht der Rechnungsprüfer

  5. Entlastung des Vorstandes

  6. Nachwahl von zwei Besitzer/innen

  7. Beschlussfassung zur Neufestsetzung des Mitglieds-Jahresbeitrages

  8. Bericht aus dem Gemeinderat

  9. Sonstiges, Anregungen und Wünsche.

Wir freuen uns auf Ihr und Euer Kommen!

Stolze Preisträgerin: Natalja Herdt mit Bürgermeister Thomas Stark © Foto: Privat

Pandemiebedingt mit etwas Verspätung wurde der neu ausgelobte Poinger Kulturpreis erstmals vergeben – und zwar an die freischaffende, bildende Poinger Künstlerin Natalja Herdt. Gebürtig aus Novosibirsk, Russland, stammend, kam sie im Jahr 2008 zu uns nach Poing und bereicherte schnell die örtliche Kunstszene mit ihren innovativen, bunten und fantasievollen Kunstwerken – gerade auch in den letzten Jahren der Pandemie über die sozialen Netzwerke, mittels derer Frau Herdt die örtliche Bevölkerung – und weit darüber hinaus! – an ihren Arbeiten teilhaben ließ.

Ich bewundere zum Beispiel in Social Media immer Frau Herdts farbenfrohe „Hoffnungsfalter“, die einem in der durchaus monotonen Zeit in den Pandemie-Lockdowns ein wenig optimistischer gestimmt haben. Herzlichen Glückwunsch zur verdienten Auszeichnung, liebe Frau Herdt! Und auch hohe Anerkennung und Gratulation an die weiteren Künstlerinnen und Künstler, die diesmal nicht ausgezeichnet wurden – Sie und Ihr bereichert die Poinger Kunst und Kultur auf vielfältige Art und Weise, was für eine Gemeinde in unserer Größenordnung und Struktur durchaus nicht selbstverständlich ist.

Ganz herzlichen Dank auch an die Gemeindeverwaltung für die Idee und Auslobung des Poinger Kulturpreises sowie die Jury für Ihre gute Arbeit!

Liebe Poingerinnen und Poinger,

unter dem Kommando von Sebastian und Andreas Hermann sowie der Unterstützung der Maibaumdiebe wurde der Maibaum am Sonntag von Hand aufgestellt. Weit hörbar durch die Salutschüsse der Poinger Böllerschützen wurde das Prachtstangerl um 16.25 Uhr in der Senkrechten fixiert.

Nach zwei Jahren Pandemie war die Maibaumzeit im Stüberl als auch das Fest heute ein großer Erfolg der Angelbrechtinger Maibaumfreunde. Endlich ist es wieder möglich sich ohne Beschränkungen zu treffen und ausgiebig zu Feiern.

Vor allem der Geschlossenheit und dem Zusammenhalt aller Angelbrechtinger Bürger ist es zu verdanken, dass dieses Fest alle 5 Jahre stattfindet – dieses Mal sogar mit eigenem Bier.

Die musikalische Unterhaltung der Musikkapelle Poing, die Bandltänze des Trachtenvereins „Aubergler“ Poing sowie die Einlagen der Angelbrechtinger Goaßlschnoizer trugen maßgeblich zum schönen Tag bei.

Herzlichen Dank für euer Engagement und für die schöne Maibaumzeit!

Liebe Poingerinnen und Poinger,

am heutigen Mittwoch gedenken wir der Opfer des NS-Häftlingstransportes vom 27. April 1945. Der Zugkonvoi mit über 3.500 Deportierten war, vom NS-KZ-Außenlager Mühldorf kommend, in Poing mit einem Defekt liegengeblieben; bei den Fluchtversuchen wurden die Gefangenen von den NS-Schergen verfolgt, getötet und verletzt. Insgesamt zählte man über 250 Opfer, mindestens 50 Tote und mehr als 200 Verletzte.

So erschütternd und einschneidend dieses Ereignis für unsere Ortsgeschichte einerseits ist, so gibt uns andererseits Mut und ist für uns Auftrag: Weiterlesen

Danke an alle TeilnehmerInnen des letztwöchigen Ramadama! Die FWG startete etwas später los, dafür mit zwei Trupps inkl. Lastenfahrrad, und säuberte die Plieninger Straße entlang des Sportplatzes, sowie von der Mittelschule zum Westring entlang der Rosen- und Alpenrosenstraße.

Auffällig war, wie wenig Kippenstummel im Vergleich zu letztem Jahr aufgefunden wurden. Platz 1 ging dieses Mal an die rot glitzernden Schokobons-Folien und Gummibärchen-Tüten, die in nahezu jedem Gebüsch und Zaun funkelten.

Daher ein kleiner Denkanstoß: Wer seinen Kindern Proviant mitgibt, der einzeln in Folie verpackt ist, sollte davon ausgehen, dass alles davon in den Poinger Straßen landet. Vielleicht lassen Sie das ja in Ihre Kaufentscheidung mit einfließen. Denn die wirkungsvollste Waffe gegen Umweltverschmutzung ist und bleibt die Müllvermeidung.

Apropos Müllvermeidung: Das Repair Café fand leider schon lange nicht mehr statt. Daher habe ich mal ganz vorsichtig bei der Gemeindeverwaltung angefragt, ob man auf dem diesjährigen Straßenfest vielleicht ein „Repair Zelt“ aufbauen könnte — defekte Geräte abgeben, übers Fest bummeln und das reparierte Gerät später wieder abholen; oder den ReparateurInnen bei der Arbeit über die Schultern schauen. Das ist zwar bisher nur eine Idee, aber eine, die doch umsetzbar sein müsste. Also halten Sie die Augen offen und merken Sie es sich schon mal vor, falls Sie mit Schraubenzieher, Kleber und Lötkolben selber mithelfen wollen!

Wir wünschen Ihnen,
liebe Poingerinnen und Poinger,
frohe und gesegnete Ostern!

Gerade in diesen allgemein schwierigen und unsicheren Zeiten mag uns die Osterbotschaft Halt und Zuversicht in unserem Leben geben.

Wir von der FWG Poing trauern um Frau Christine Otter, die kürzlich im Alter von 86 Jahren verstorben ist. Wir haben Frau Otter, gemeinsam mit Herrn Dr. Günter Koch (der im letzten Jahr verstorben ist), im Jahr 2015 für ihr ehrenamtliches Engagement als gemeinsame Leiter der MS-Selbsthilfegruppe mit unserem FWG-Bürgerpreis ausgezeichnet. Christine Otter war es hier wichtig, den von Multipler Sklerose Betroffenen bei den Gruppentreffen einen Lichtblick in deren oft schwierigem Lebensalltag zu geben, gerade auch durch das Zusammensein in der Gruppe. Sie steuerte neben der Organisation in den Gruppentreffen und Weihnachtsfeiern auch die musikalische Begleitung an der Orgel bei, was ihr auch immer wichtig war: Lebensfreude durch Musik zu vermitteln und gemeinsam zu erleben.

Wir werden Christine Otter ein ehrendes Andenken bewahren.

Im Februar diesen Jahres feierte die „Poinger Tafel“ ihr 20-jähriges Bestehen. Die Gründerin und nach wie vor so engagierte Leiterin ist Frau Christine Bloch, die wir dafür im Jahr 2007 mit unserem FWG-Bürgerpreis ausgezeichnet haben.

Die „Poinger Tafel“ kümmert sich um bedürftige, sozial schwächere Mit-menschen in Poing. Für den Betrag von einem Euro können jeden Mittwoch von 10.00 bis 11.00 Uhr im Keller der Evangelischen Kirche Lebensmittel erworben werden. Daneben unterstützt die „Tafel“ auch Flüchtlinge, bereits in der „ersten Welle“ ab dem Jahr 2015 und nun auch wieder jene, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen sind.

Vielen Dank, liebe Christine, liebes gesamtes „Tafel-Team“, für Deinen und Ihren wichtigen Einsatz für die sinnvolle und wichtige Sache bei uns in Poing!

Liebe Poingerinnen und Poinger,

auch heuer wird wieder ein „Ramadama“ in Poing stattfinden. Dieser Aktionstag zum Reinigen der öffentlichen Flächen unserer Gemeinde hat schon Tradition, die auch wir von der FWG sehr begrüßen, denn das „Ramadama“ ist nicht nur ein toller Beitrag für ein schöneres Poing, sondern es zeigt auch, dass das soziale Leben bei uns in Poing gut funktioniert. Gerade ein gutes Miteinander im Ort ist uns von der FWG sehr wichtig, daher werden wir auch heuer wieder mit einer Gruppe daran teilnehmen.

Ich bin zuversichtlich, dass es auch heuer wieder ein voller Erfolg wird, weil viele Poingerinnen und Poinger sich die Zeit nehmen und zusammen anpacken. Zu viele können es natürlich kaum sein, deshalb laden auch wir Sie recht herzlich ein, am Samstag, den 2. April von 8 bis 14 Uhr mit anzupacken. Treffpunkt ist beim Baubetriebshof am Hanselbrunn 1. Weiterlesen

Am Samstag, 26.03.2022 um 20:30 Uhr, heißt es wieder für 1 Stunde Licht aus! Gemeinsam setzen Städte, Unternehmen und Menschen damit ein symbolisches, weltumspannendes Zeichen für Frieden, Klimaschutz und den Erhalt unseres Planeten. Gerade jetzt wird uns allen nochmal mehr vor Augen geführt, wie zerbrechlich unsere Welt doch ist, wie abhängig wir von fossilen Energien sind, wie schnell der Klimawandel voranschreitet und wie wertvoll ein Leben in Frieden ist.

Was heißt „Earth Hour“? Aus dem Englischen übersetzt bedeutet „Earth hour“ Stunde der Erde. Bereits zum 16. Mal findet die Earth Hour statt, erfunden vom WWF Australien; sie verbreitete sich von dort auf alle Kontinente unserer Erde aus. In diesem Jahr findet die Earth Hour lt. WWF unter dem Motto „Frieden in der Ukraine, in Europa und auf der ganzen Welt“ statt.

Lassen Sie uns gemeinsam ein Zeichen setzen für ein Leben in Frieden und Freiheit und für den Schutz unseres Planeten. Nicht nur bekannte Wahrzeichen dieser Welt sollen für eine Stunde in Dunkelheit verharren, sondern auch unser Poing, Ihr Haus, Ihre Wohnung, Ihr Garten. Schalten Sie das Licht aus und machen Sie mit! Herzlichen Dank.