Neues aus dem Gemeinderat Poing

Liebe Poingerinnen und Poinger,

verschiedenes aus der ersten Gemeinderatssitzung am 25. Januar:

Alle Jahre wieder könnte das Motto heißen, wenn es um die Marktsonntage in Poing geht. Alle Jahre wieder nicht nur, weil es die Marktsonntage auch heuer wieder gibt, sondern auch, weil die eigentlich fixen Termine trotzdem für jedes Kalenderjahr, vom Gemeinderat neu beschlossen werden müssen. Frühlings- und Herbstmarkt werden, wie gehabt, am ersten Sonntag nach Christi Himmelfahrt, bzw. am vorletzten Sonntag vor Allerheiligen – diesmal also am 12.05.2024 bzw. 20.10.2024 – stattfinden. Ich freue mich auf beide Termine! Weiterlesen

Der Holzbelag auf der Fußgängerbrücke am Sportplatz muss erneuert werden. Die bisherige Konstruktion aus Lärchenholz ist nach 15 Jahren Witterung komplett marode. Als technisch sinnvollster Werkstoff wurde vom beauftragten Ingenieurbüro ein Belag aus Bongossi vorgeschlagen. Dieses wetterfeste Tropenholz ist äußerst stabil und stellt die objektiv langlebigste und wirtschaftlichste Lösung dar. Heimische Holzarten können da nicht mithalten, was in einer rund 50% verminderten Haltbarkeit resultiert.

Ein Problem. Es ist ein Tropenholz. Das heißt: Langer Transport, Rodung des Regenwaldes, stammt potenziell aus Raubbau… Auch Alternativen aus Beton, Metall oder Glasfaser-Elementen wurden untersucht, können hier aber konstruktionsbedingt leider nicht verwendet werden. Weiterlesen

Liebe Poingerinnen und Poinger,

das vom Gemeinderat beschlossene Jugendkonzept beinhaltet auch die Durchführung einer Jugendumfrage. Ziel dieser ist es, die Bedarfe zur Jugendarbeit und der Ortsentwicklung zu erfragen, um die Interessen der Jugendlichen aufzugreifen und weiter zu entwickeln. Die Umfrage mit 617 Rückmeldungen von Jugendlichen im Alter von 11 bis ca. 20 Jahre wurde nun im Gemeinderat von Julia Stark und Thorsten Gürntke (Kommunales Jugendreferat, Fachbereich 4) vorgestellt. Weiterlesen

Liebe Poingerinnen und Poinger,

in der letzten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses, am Dienstag, den 05.12.2023, war u. a. über die Sanierung des Bohlenbelags der Fußgängerüberführung über die Plieninger Straße zu beraten.

Der bestehende Belag aus Lärchenholzbohlen ist samt Unterbau, aufgrund von Verschleiß und Witterungseinflüssen, unzweifelhaft komplett zu erneuern. Für die Erneuerung wurde vorgeschlagen, statt dem bisher verwendeten Lärchenholz, ein beständigeres Material zu verwenden. Empfohlen wurde, wegen der guten Belastbarkeit und Witterungsbeständigkeit, die Verwendung von Azobé (Bongossi), das auch als Eisenholz bekannt ist. Da Azobé ein Tropenholz ist, das auf der „roten Liste“ steht, ergab sich eine vertiefte Diskussion darüber, ob in Poing ein solcher Werkstoff eingesetzt werden soll. Als heimische Alternative kommt letztlich wohl nur Eiche in Betracht, wobei selbst damit nur eine geringere Haltbarkeit, als mit Eisenholz zu erwarten ist, was letztlich zu höheren Gesamtkosten führen würde. Weiterlesen

Am vergangenen Donnerstag haben wir im Gemeinderat den Gemeindehaushalt 2024 mit Finanzplan bis 2027 einstimmig verabschiedet.

Dank guter Steuereinnahmen können die laufenden Investitionen der Gemeinde, z.B. das neue Schwimmbad mit Mensa oder auch die Sanierungen in den gemeindlichen Liegenschaften, sogar ohne weitere Kreditaufnahmen realisiert werden. Wir finden insbesondere, dass der Neubau eines Schwimmbads in Zeiten, in denen ringsum öffentliche Bäder schließen, ein starkes Zeichen ist! Weiterlesen

Liebe Poingerinnen und Poinger,

der Bebauungsplan („BPlan“) für das sog. Sport-, Freizeit und Erholungszentrum („Sportplatz“) wurde in Jahr 2021 rechtskräftig. Als Grundlage für die rechtlich aufwendige Planung in 2018, wurden meines Wissens damals die zukünftigen Bedarfe der damaligen Hauptnutzer/ Vereine abgefragt. Das Ergebnis wurde in Form von sog. Platzhaltern der folgenden dreijährigen Planung berücksichtigt. Weiterlesen

Liebe Poingerinnen und Poinger,

letzten Donnerstag (9.11.2023) wurde im Bau- und Umweltausschuss u.a über den Bebauungsplan für den Standort der Firma Palfinger beraten. Es war über die Stellungnahmen zu entscheiden, die im Zuge der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans bei der Gemeinde eingegangen sind. An sich war es eine eher unspektakuläre Formalie, da seitens der Planer berechtigte Anmerkungen entsprechend berücksichtigt wurden, bzw. noch werden. Hervorzuheben ist aus meiner Sicht allerdings die Stellungnahme der Gemeinde Kirchheim b. München, in der geltend gemacht wurde, dass Verkehrsmehrungen zu Lasten von Kirchheim befürchtet werden. Weiterlesen

Liebe Poingerinnen und Poinger,

der Gemeinderat hat in der letzten Sitzung beschlossen, über 800.000 EUR für die Sanierung der in Gemeindeeigentum befindlichen Häuser in der Römerstraße 52 und 54 in 2024 zu investieren.

Im Wesentlichen werden die Mittel für die 1972 gebauten Wohnungen verwendet für:

  • Sanierung der Balkone

  • Einbau neuer Fenster

  • Dämmung der Geschossdecken

  • Isolierung der Gebäudehülle

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Meiner eigenen Erfahrung nach liest (leider) nur ein kleiner Teil der Poinger Bevölkerung das Ortsnachrichtenblatt. Meistens hört man „liest doch eh keiner“ oder „landet sofort im Altpapier“. Das ist sehr schade. Und auch ein bisschen dumm.

Auf der einen Seite ist es verständlich, denn Veranstaltungen sind auch tagesaktuell auf poing.de (und sozialen Medien) zu finden und die Tätigkeit des Gemeinderats ist auch stets im Ratsinformationssystem (RIS) öffentlich dokumentiert. Warum also eine Papierversion? Weiterlesen

Vielleicht haben Sie schon darüber gelesen oder gehört, dass die 4. Runde des bayernweiten Lärmaktionsplanes gestartet hat. Die Gemeinden und alle Bürgerinnen und Bürger können sich noch bis 30. September daran beteiligen und ihre persönliche Lärmsituation mitteilen.

Bereits 2002 wurde die EG-Richtlinie 2002/49/EG – Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm (Umgebungslärmrichtlinie) ins Leben gerufen. Es handelt sich also um ein europaweites Konzept, mit dem schädliche Auswirkungen durch Umgebungslärm verhindert, vermieden oder reduziert werden sollen. Dabei wird eine Lärmanalyse der Hauptverkehrsstraßen sowie ruhiger Gebiete durchgeführt, um diese vor einer Zunahme des Lärms zu schützen. Seit 2007 werden regelmäßig im 5-jährigen Rhythmus Lärmkartierungen durchgeführt. Nun läuft also die 4. Runde mit der Lärmaktionsplanung für Hauptverkehrsstraßen außerhalb von Ballungsräumen und Bundesautobahnen innerhalb von Ballungsräumen und betrifft in Bayern über 1.300 Gemeinden. Weiterlesen