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Veranstaltung am 24.09.2022 in Poing:

40.000 Menschen demonstrierten bereits bei der Aktion „Kidical Mass“ am 14. und 15. Mai in mehr als 200 Orten in Deutschland und 14 weiteren Ländern ihre Vorstellung von Mobilität und kommt am 24. September auch nach Poing! „Kidical Mass“ gibt den Kindern eine Stimme im Verkehr, zeichnet ein positives Zukunftsbild, vernetzt und mobilisiert Alt und Jung über die Grenzen der Radszene hinaus. Wir von der FWG Poing unterstützen die Aktion! Mehr dazu auch online unter

https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/78295-kidical-mass-bunte-fahrraddemo-fur-jung-und-alt

Wir freuen uns auf eine großartige und vielbesuchte Veranstaltung zu diesem wichtigen Thema!

Liebe Poingerinnen und Poinger,

wie schon in den letzten Jahren, beginnt am kommenden Sonntag, den 26. Juni, wieder die Aktion „Stadtradeln“, an der sich auch wieder die Gemeinde Poing mit unterschiedlichen Teams beteiligt.

Bei dieser Aktion geht es darum, für die Dauer von 21 Tagen möglichst viele „Alltagswege“ mit dem Fahrrad zurückzulegen, vor allem die, die man ansonsten mit dem Auto gefahren wäre. Es geht also nicht um sportliche Radl-Höchstleistungen, sondern um die Verstärkung des Bewusstseins, das eigene Mobilitätsverhalten – je nach persönlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten – möglichst klimafreundlich zu gestalten (Sie wissen ja: Kleinvieh macht auch Mist, viel Kleinvieh aber macht viel Mist!).

Für uns als kommunalpolitische Mandatsträger geht es aber auch um die Schaffung der Voraussetzungen dafür, dass man gut mit dem Radl von „A nach B kommt“ – sowohl innerorts als auch im Landkreis und überregional. Hier arbeiten wir als Gemeinderat mit der Gemeindeverwaltung seit gut eineinhalb Jahren im Rahmen des örtlichen Radverkehrskonzeptes engagiert daran, dass die Voraussetzungen zu einem guten und sicheren Radlfahren in Poing und Umgebung geschaffen, bzw. stetig verbessert werden.

Informieren Sie sich auch online:

Machen Sie mit, rauf aufs Radl!

Liebe Poingerinnen und Poinger,

in der Gemeinderatssitzung letzte Woche standen vor allem Verkehrs-Infrastrukturthemen auf der Tagesordnung:

Machbarkeitsstudie für beidseitige Fuß- und Radwege an der Gruber Straße (EBE 1)

Uns wurde eine Machbarkeitsstudie vorgestellt, die vom Landratsamt beauftragt wurde, denn die Gruber Straße ist eine Kreisstraße – noch dazu eine der meistbefahrenen Straßen im ganzen Landkreis: Bis zum Jahr 2035 werden hier bis zu 17.000 KFZ und 1.060 LKW pro Tag erwartet! Dazu ist diese Straße ein Unfallschwerpunkt für Radfahrer. Nun soll zwischen dem Kreisverkehr am westlichen Ortseingang bis zur Alten Gruber Straße beidseitig ein fast durchgehend 3 Meter breiter Geh- und Radweg geplant werden; auch die Sanierung der Fahrbahn der Gruber Straße steht an. Wir haben in der Sitzung erneut den Umbau an der Abzweigung der Alten Gruber- von der Gruber Straße zum Kreisverkehr und den Rückbau der dortigen Fußgänger- und Radunterführung angeregt. Wir begrüßen die vorgestellten Vorplanungen ausdrücklich – auch als wichtige Teilmaßnahme unseres Radverkehrskonzeptes!

Kommunale Verkehrsüberwachung (KVÜ) im ruhenden Verkehr

Nach einigen „Anläufen“ in den letzten Jahren wurde nun für Poing mehrheitlich die probeweise Einführung einer KVÜ im ruhenden Verkehr für ein Jahr beschlossen, das über unseren Dienstleister im Bereich „Fließender Verkehr“, der „Nürnberger Wach- und Schließgesellschaft“, umgesetzt werden soll. Wie schon im vorberatenden Haupt- und Finanzausschuss von uns vertreten, sehen wir im Gemeindegebiet durchaus „Problemstellen“ beim Parken im öffentlichen Raum, die einer vorsorglichen Überwachung bedürfen – und nicht einer Beschwerde oder Anzeige durch betroffene Bürger/innen. Die Kosten für den einjährigen Probebetrieb über ca. 8.000 € sind u.E. vertretbar.

Begrünung Nordseite der Eisenbahnüberführung

Nachdem schon im letzten Jahr die Südseite der neuen Eisenbahnüberführung im Hinblick auf „mehr Grün“ verbessert wurde, haben wir uns nun mit Maßnahmen auf der Nordseite beschäftigt.

Mit unserer Zustimmung beschlossen wurde

  • nordöstlich der Bahnüberführung der Bau ca. 100 neuer Fahrrad-Abstellplätze und die Anlage von Pflanzflächen

  • Und, ganz wichtig, ein Zebrastreifen für Fußgänger und Radfahrer zur Verbindung der Bahnüberführung mit dem Marktplatz über die an dieser Stelle durchfahrtsbeschränkten Alten Gruber Straße.

Zurückgestellt wurde die Situierung einer Baum-Pflanzfläche; die Entscheidung dazu soll nach einem vor-Ort-Termin erfolgen.

Liebe Poingerinnen und Poinger,

recht Baum-lastig ging es zu in der letzten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses. Erst wurde bei einer der Präsentation des Baubetriebshof gezeigt, warum Bäume gefällt werden und welchen Aufwand der Baubetriebshof in Sachen Bäume betreibt. Bei diesem Thema war mir schon länger klar, dass mit Bedacht gearbeitet wird, zu betonen bleibt, dass eine Verkehrssicherungspflicht besteht, die Vorrang hat. Mein Dank gilt den engagierten Mitarbeitern des Baubetriebshofs. Weiterlesen

Liebe Poingerinnen und Poinger,

wir freuen uns, dass die Gemeindeverwaltung mit der Schul- und der Rathausstraße eine weitere „vertikale Achse“ für den Fahrradverkehr erschließt und als Fahrradstraßen ausweist. Auf einer Fahrradstraße haben Radler „Vorfahrt“, auch das Nebeneinanderfahren ist ausdrücklich erlaubt. Anlieger können natürlich weiterhin mit dem Auto eine Fahrradstraße befahren; es gilt Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit.

Vorschlag der FWG für „Fahrradachsen“ in Poing-Süd. © Foto: Google Maps

Im Radverkehrskonzept der Gemeinde ist dann als „westliche Achse“ die Römerstraße als nächste Fahrradstraße vorgesehen; dies wird, zeitlich gesehen, aber erst nach der notwendigen Sanierung der Römerstraße erfolgen. Bestehende Fahrradstraßen sind bereits in der Seerosenstraße und im Endbachweg angeordnet und sie haben sich bewährt.

Mit der Ausweisung von Fahrradstraßen wird das Ziel verfolgt, einerseits den motorisierten Verkehr auf zentralen „Hauptrouten“ zu konzentrieren und durch die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h in einer Fahrradstra0e die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Andererseits soll natürlich auch der Radverkehr als nachhaltige Fortbewegungsart gefördert werden.

Herzlichen Dank an die Verwaltung, dass unsere Ideen aufgegriffen und umgesetzt werden!

Liebe Poingerinnen und Poinger,

im November 2020 wurde das Radverkehrskonzept unserer Gemeinde einstimmig angenommen – die wesentlichen Vorschläge dazu hatten wir parallel im Gremium beantragt und begleiten seitdem die Umsetzung mit. Bereits im Frühjahr 2020 hatten wir entsprechende Vorschläge u.a. zum Ausbau der Radverkehrs-Infrastruktur vorgestellt.

Die grundlegende Idee dabei ist die Einrichtung von „Fahrradachsen“ durch Poing, zur Erschließung des Ortsgebietes in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung, aber auch zur überörtlichen Anbindung, beispielsweise an einen Radschnellweg über Markt Schwaben, Poing, Kirchheim und Aschheim Richtung München.

In einer Maßnahmenliste der Verwaltung sind derzeit knapp 120 (!) Einzelmaßnahmen definiert, die fortlaufend geprüft und sukzessive umgesetzt werden – derzeit sind sicher die ersten beiden installierten Fahrradstraßen im Gemeindegebiet, der Endbachweg und die Seerosenstraße, die sichtbarsten Maßnahmen. Weiterlesen

Poing hat eine Hürde genommen und die ersten AGFK-Maßnahmen zur Verbesserung der Fahrradfreundlichkeit umgesetzt. Daher dürfen wir uns die nächsten Jahre lang offiziell „fahrradfreundliche Kommune“ nennen. So weit, so gut. Aber jetzt geht es darum, die Infrastruktur auch intensiv zu benutzen, bestehende Schwachstellen zu finden und zu beheben, um den Titel auch zukünftig fortführen zu dürfen.

Und so kommen wir zu einem meiner neuen Lieblingsthemen: Lastenfahrrad. Weiterlesen

Liebe (radelnde) Poingerinnen und Poinger,

auch in der dunklen Jahreszeit ist das Fahrrad ein gutes Fortbewegungsmittel, sei es beispielsweise zur S-Bahn, nur kurz zum Einkaufen oder einfach auch nur um fit zu bleiben. Wegen der kürzer werdenden Tage und der, seit der Zeitumstellung früher einsetzenden Dunkelheit abends, ist eine gut funktionierende Beleuchtung am Fahrrad äußerst wichtig, um selber gut zu sehen aber auch um rechtzeitig gesehen zu werden. Weiterlesen

In der vergangenen BUA-Sitzung wurde die erste Fassung einer Fahrrad-Abstell-Satzung (FAbS) für Poing verabschiedet. Als Vorlage dienten die bestehenden Satzungen aus unseren Nachbargemeinden und der Stadt München.

Zukünftig muss bei jedem Bauvorhaben eine ausreichende Anzahl an Fahrrad-Abstellplätzen hergestellt werden — genauso wie es für Auto-Stellplätze auch schon immer gilt. Aus Eigeninteresse haben ja die meisten Mehrfamilienhäuser und Geschäfte bereits Fahrrad-Garagen und -ständer in ausreichender Anzahl, nun gibt es eben auch den rechtlichen Rahmen dafür.

Reinhard Tonollo, als vertretender Sitzungsleiter, wies explizit darauf hin, dass es sich hier um eine erste Version handle und die Gemeinde nun Erfahrungswerte sammeln und ggf. zukünftig noch nachbessern müsse.

Eine Verbesserung kam mir da gleich in den Sinn: Wenn wir eine echte Verkehrswende erreichen wollen, also weniger Autos und mehr Fahrräder auf Poinger Straßen sehen wollen, müssen wir deutliche Anreize für den Umstieg aufs Rad schaffen. Besorgungen müssen mit dem Rad einfach angenehmer und praktischer sein als mit dem Auto. Und dafür muss sich sichtbar etwas verändern (siehe auch: Fahrradverkehrskonzept und unser Gemeinderatsantrag im Oktober 2020).

Daher fände ich es auf lange Sicht sinnvoll, wenn man Fahrrad- und Auto-Stellplätze gegeneinander aufrechnen könnte (z.B. 2 Fahrradstellplätze ersetzen 1 Autostellplatz). Da Fahrradstellplätze ja weniger Platz benötigen, könnte so wahrscheinlich sogar hier und da ein Parkplatz aus dem Bestand vollständig entsiegelt und wieder begrünt werden. Am liebsten würde ich damit sofort vor meinem eigenen Haus beginnen — ich muss derzeit 6 Auto-Stellplätze nachweisen, habe aber kein einziges Auto. Aber damit muss ich wohl noch bis zur Novelle warten.

Liebe Leserinnen und Leser,

vor der Sommerpause möchten wir Ihnen aus unserer Sicht einen Überblick über die wichtigsten Themen und Beschlüsse im Poinger Gemeinderat geben: Weiterlesen