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Liebe Poingerinnen und Poinger,

in der letzten Haupt- und Finanzausschusssitzung habe ich gegen die Einführung einer weiteren Tonnengröße mit einem Volumen von 40 Litern plädiert. Meiner Meinung nach, sprechen u. a. folgende Gründe dagegen:

  • Die damit verbundene pauschale Erhöhung der Müllgebühren um ca. 9% für alle.

  • Die sehr kleine 40 l Tonne bringt, wenn überhaupt, nur finanzielle Vorteile von Bewohnern von Einzelhäusern, bei denen sehr wenig Müll anfällt (z. B. Singles).

  • Bewohner von Mehrfamilienhäusern oder Wohnanlagen haben üblicherweise keinen Einfluss auf die Tonnengrößen und können davon nicht profitieren – sondern zahlen über dies noch 9% mehr; unfaire Kostenverteilung.

  • Eine kleinere Tonnengröße per se reduziert die Müllmenge nicht.

Alles rund um das Thema „Wertstoffe“ hat uns im Gemeinderat aber auch in der Verwaltung in den zurückliegenden 12 Monaten intensiv beschäftigt. Wir haben uns z. B. geschlossen für die Verlängerung der Überwachung der Containerstandplätze mittels Detektei entschieden.

Immer wieder werden Beschwerden von übervollen Wertstoffcontainern und die damit verbundenen Verschmutzungen vorgebracht sowie einhergehend damit die zu geringen Kapazitäten der Container. Permanent erfährt die Gemeinde von „wilden Ablagerungen“ von z. B. Sperrmüll neben oder in den Wertstoffcontainern.

Ich bin der Meinung, wir sollten das gewohnte „Bringsystem“ als Gesamtheit nochmal diskutieren und hinterfragen, ob das „Holsystem“ nicht auch in Poing die gewünschten Effekte erzielt. Vielleicht werden wir, wenn erstmal neben der grauen und grünen Tonne auch die Gelbe für Plastik/ Verpackungen und die Blaue für Papier daneben am Gebäude stehen besser sortieren, so dass wirklich weniger Restmüll anfällt. Dass mit diesem Konzept dann auch die dezentralen Wertstoffinseln wegfallen könnten, wird nicht nur die Anwohner freuen.

Klar ist hier, dass der gesamte Landkreis mitmachen muss und dass abholen für alle teurer ist als bringen. Die ersten Diskussionen dazu sind in der einen oder anderen Kreiskommune bereits gestartet.

Übrigens – wussten sie, dass sie bereits jetzt schon eine Tonnengemeinschaft bilden können? Zwei Nachbarn können sich eine Restmülltonne und deren Kosten ganz offiziell teilen. Bei Interesse wenden sie sich an das Abfallamt unter 08121-9794350 oder per Email an abfall@poing.de.

Liebe Poingerinnen und Poinger,

wer an diesem Wochenende in Poing unterwegs war, dem sind sie bestimmt aufgefallen:

die Freiwilligen, die mit blauen Müllsäcken an verschiedenen Bereichen des Gemeindegebiets unterwegs waren, um Poing von den (un-)absichtlichen Hinterlassenschaften in der Landschaft zu befreien.

Hier auch von unserer Seite an alle Helfer/innen ein herzliches Dankeschön!!

Leider fällt immer wieder eine ziemliche Menge Müll an, der jetzt wenigstens seiner richtigen Entsorgung und dem möglichen Recycling zugeführt wird.

Aber wussten Sie eigentlich, dass ein so kleines „Wegwerfsel“ wie der Zigarettenfilter eine Chemiebombe ist? In Zigarettenstummeln sammeln sich giftige Substanzen wie Arsen, Blei, Kupfer, Chrom, Kadmium, Formaldehyd, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und Nikotin, dazu kommt der Kunststoff Celluloseacetat. Das ergibt eine erhebliche Umweltbelastung durch Chemikalien und Mikroplastik. Bis sich ein Zigarettenstummel von allein zersetzt dauert es ca. 10-15 Jahre.

Und leider finden sich die meisten „Kippen“ leider neben den aufgestellten Sammelbehälter und nicht darin. Vielleicht könnten wir das bis zur nächsten Ramadama-Aktion reduzieren?!

Bis dahin wünsche ich Ihnen einen schönen Frühling und bitte bleiben Sie gesund!!

Liebe Poingerinnen und Poinger,

die Gemeinde Poing veranstaltet, nach einer corona-bedingten Pause im letzten Jahr, heuer wieder die bestens bekannte „Ramadama“-Aktion, bei der Straßen und Wege sowie die Poinger Flur von achtlos weggeworfenem Müll und Unrat gesäubert werden! Diesmal allerdings mit einem „dezentralen“ Konzept (ähnlich wie die „Herbstputz“-Aktion des IG Artenschutzes im Oktober 2020), bei dem Sie in der Zeit vom Dienstag, 6. April, bis Samstag, 10. April, in ihrem Ortsbereich selbständig bestimmte Bereiche säubern können, z.B. anlässlich eines Spaziergangs.

Details zur Aktion sehen Sie auf der Homepage der Gemeinde Poing: https://www.poing.de/bauen-umwelt/abfall-wertstoffe/ramadama-2021

Melden Sie sich bei Interesse beim Bereich Abfallwirtschaft der Gemeinde an unter Tel. 08121/9794-350 bzw. -351 oder per E-Mail unter abfall@poing.de!

Freuen wir uns dann wieder auf ein schönes, gepflegtes Ortsbild – gerade in diesen Zeiten!

Für die FWG Poing e.V
Günter Scherzl, Vorsitzender

Liebe Poingerinnen und Poinger,

mit drei Teams haben wir von der FWG den “Herbstputz” der Interessengemeinschaft Artenschutz (IGA) am vergangenen Sonntag unterstützt.

Nachdem das traditionelle “Ramadama” der Gemeinde im Frühjahr Corona-bedingt ausgefallen war, hat die IGA mit einem “dezentralen” Konzept nun am vergangenen Sonntag eine Müllsammelaktion auf die Beine gestellt, bei der Familien und Gruppen selbständig in definierten Poinger Quartieren Müll gesammelt haben.

Halfen im “Zauberwinkel” mit: Familie Mágori

Wir danken der IGA für das ehrenamtliche Engagement und der Gemeindeverwaltung, insbesondere dem Baubetriebshof, für die Unterstützung der Aktion! Allen, die mitgeholfen haben, natürlich auch ganz herzlichen Dank für die sinnvolle Sache!