KVB zu Gast im Gemeinderat
Vertreter der Kassenärztlichen Vertretung Bayerns erläuterten in einem Vortrag das Kassenarzt- und Zulassungssysthem.
Sie bestätigten in Ihren Ausführungen die Aussagen und Inhalte des vorangegangenen Gemiendeblatt-Artikels zu diesem Thema von Dr. Röhrich (MDG, März 26).
Obwohl gefühlt eine Unterversorgung mit schwieriger Terminvergabe für sog.“Kassenpatienten“ bestünde ist bemäß KV Recht das Gegenteil der Fall:
Im Landkreis Ebersberg gibt es sogar mehr Haus-und Fachärzte als nach „Schlüssel“ erforderlich wären.
Die angenommene Verknappung ist demnach auf die Budgetierung der Kassenleistungen sowie auf die extreme Anspruchshaltung und oft überflüssige Inanspruchnahme seitens der Patienten zurückzuführen.
Bezüglich der aktuellen Entwicklung im Gesundheitssysthem durch die Bundesregierung und dem höheren Alter vieler niedergelassenen Ärzte, die auf Grund des unkalkulierbaren wirtschaftlichen Risikos keine Nachfolger mehr finden, wird sich diese Situation in der Folge drastisch verstärken.
Die Gemeinde kann lediglich die betroffenen Niedergelassenen seitens Bereitstellung von finanzierbaren Praxisräumen oder der Suche nach Nachfolgern unterstützen.
Auf die Niederlassung oder Terminvergabe selbst besteht keine Einflussmöglichkeit.

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