Nach über 10 Jahren Planung ist es langsam so weit: Die Römerstraße wird saniert und bekommt einen durchgängigen Gehweg, da man sich im Bereich Kelten-/Vikingerstraße im Moment die Fahrbahn (und Pfützen) mit den Autos teilt. Ein neuer Gehweg bedeutet dort, dass die Fahrbahn schmaler wird und man somit definitiv über eine Einbahn-Regelung nachdenken muss.
Einbahnstraßen bedeuten immer Umstände für die Anwohner (ich wohne selbst in einer); sie erlauben aber auch, wenn man es richtig anstellt, den Verkehr sehr effektiv und großflächig zum Positiven zu beeinflussen. Das ist hier definitiv der Fall! Im Moment kommt es im Bereich des Bahnhofskiosks durch Busse, Autos, Fußgänger und Radfahrer (und akut: Baufahrzeuge) zu spannenden Begegnungs-Situationen, gerade wenn jemand noch ganz dringend Richtung Bahnhof prescht, um einen Zug oder Bus zu erwischen.
Daher erscheint es sehr sinnvoll, den PKW-Verkehr nur in Südrichtung zu erlauben, sodass dort immer mehr Fahrzeuge abfließen als neu dazukommen können. Dann geht auch das Gesamtkonzept auf, dass man mit dem Fahrrad von Angelbrechting kommend einmal komplett durch Poing hindurchfahren kann, ohne auf gefährlichen Hauptverkehrsadern zu landen. Die Ecke Römerstraße/Bahnhofstraße ist da mit ihrer Verbindung zur Unterführung ein (wörtlich) zentraler Teil.
Noch ist jedoch nichts in Stein gemeißelt. Erst in der Ausführungsplanung wird entschieden, ob doch ein Teil der Einbahnstraße in zwei Richtungen geöffnet werden kann, ohne das Gesamtkonzept zu gefährden.

