Liebe Poingerinnen und Poinger,

die Gemeinde Poing hatte sich nach öffentlicher Diskussion im Gemeinderat für die Bewerbung um das nationale Wasserstoff Anwenderzentrum (WTAZ) mit sehr großer Mehrheit ausgesprochen. Unserer Meinung nach wäre das geplante Technologiezentrum eine ideale Ergänzung zum bestehenden Poinger Gewerbemix und würde bis zu 300 hochqualifizierte Arbeitsplätze im Entwicklungs- und Forschungsumfeld für Poing mit sich bringen. Die dafür in Betracht kommende Fläche in Grub hätte man zusammen mit den Bayerischen Staatsgütern als Eigentümer zukunftsweisend entwickeln können.

Leider hat sich das Bayerische Wirtschaftsministerium für den Markt Pfeffenhausen im Landkreis Landshut entschieden und wird nun mit diesem Standort für Bayern beim Bundesverkehrsministerium ins Rennen gehen.

Ich denke seitens Gemeinde und Gemeinderat war es ein kluger Schritt, alle Bürgerinnen und Bürger vorab mit in die Diskussion öffentlich einzubeziehen und über Vor- und Nachteile transparent zu diskutieren. Daraus lässt sich sicherlich auch die fraktionsübergreifende große Zustimmung für die Bewerbung ableiten.

Ich bin mir sicher, dass die im Dezember geführten Debatten im Gemeinderat Basis sein werden, für künftige Projekte in Bezug auf Flächenversiegelung, regenerative Energien und passendes Gewerbe in und für Poing. Denn eines ist sicher: die FWG ist gegen eine Wirtschafts- und Standortpolitik wie sie auf den Flächen Parsdorfs aktuell sichtbar wird. Wir müssen mit den restlichen vorhandenen Flächen sehr verantwortungsvoll umgehen, um die Leistungsfähigkeit unserer Gemeinde auch für nachfolgende Generationen zu sichern.