Liebe Poingerinnen und Poinger,

in der Gemeinderatssitzung letzte Woche hat das Gremium mit sehr großer Mehrheit einer Bewerbung Poings für das Technologie-Anwenderzentrum Wasserstoff (WTAZ) auf einer Fläche südöstlich des S-Bahnhofs Grub zugestimmt.

Auch wir von der FWG-Fraktion haben uns dafür ausgesprochen, da aus unserer Sicht die Chancen den negativen Punkten, die durchaus gegeben sind (vor allem ist hier die Flächenversiegelung für das Forschungszentrum und dem Gewerbepark auf einer Fläche von ca. 8,5 ha zu nennen), überwiegen. Als positiv bewerten wir:

  • Ein Innovationscampus für Forschung, Lehre und Anwendung der Zukunftstechnologie „Wasserstoff“; ca. 3,5 ha.

  • Sichere Anwendung von Wasserstoff, es erfolgt keine Elektrolyse/ Gewinnung am Standort

  • Nur geringer Lieferverkehr – ganz anders als z.B. bei einem Logistikbetrieb

  • Sehr gute Verkehrsanbindung an die S-Bahn und die A94

  • Nähe zur TU München-Garching

  • Mögliche zusätzliche Gewerbefläche für neue Betriebe – mit gewünschter Vernetzung zu und Kooperation mit den örtlichen Firmen; ca. 5 ha

  • Nutzung einer Fläche von 3,5 ha für eine innovative sog. Agro-PV-Anlage, zur gleichzeitigen Nutzung für Landwirtschaft und Photovoltaik zusammen mit oder unter der Regie der ebenfalls in Grub ansässigen Bayerischen Staatsgüter (BaySG).

  • Keine direkten Kosten für dieses Projekt für die Gemeinde Poing; u.a. befindet sich das betreffende Grundstück im Eigentum der BaySG.

    Agro-Photovoltaik-Anlage

    Agro-Photovoltaik-Anlage. © Foto: Olivia Schmidt, Hofgemeinschaft Heggelbach

     

Wir sehen die Möglichkeit, mit dem WTAZ in Grub diesen Ortsteil als Forschungs- und Innovations-Standort zu entwickeln – nicht zu vergessen die Musterhaus-Ausstellung des Bauzentrums Poing. Wichtig wird, wie unser Kollege Matthias Andres in der Sitzung betont hat, im Fall der Realisierung des WTAZ in Grub ein besonders enges und kooperatives „Miteinander vor Ort“ mit den BaySG sein.