Das war mein Fazit in der Gemeinderatssitzung letzte Woche, liebe Poingerinnen und Poinger,

als es um gestalterische Verbesserungsvorschläge für die neue Eisenbahnüberführung am Poinger Bahnhof ging. Wie schon unser Kollege Bernhard Slawik nach der Vorstellung der Gestaltungsmöglichkeiten durch Frau Wrulich vom Fachbüro Prof. Kagerer im Bau- und Umweltausschuss Ende Juli gesagt hatte, sind wir positiv überrascht, wie die neue Situation am Bahnhof dadurch optisch verbessert werden kann. JA, die Bahnüberführung ist ein Ingenieursbauwerk und wuchtig, mit viel versiegelter Fläche und Sichtbeton, ABER wir können mit den nun beschlossenen Änderungen gut leben:

  • Im Süden

  • Anlegen eines Baumdreiecks mit fünf Bäumen zur Gliederung der Asphaltfläche in zwei Bereiche

  • Pflanzung einer Baumreihe an der Ostseite

  • und Begrünung der westlichen Mauer mit – wichtig! – einem Kletterschutz, um hier mögliche Gefahren zu reduzieren

  • Im Norden

  • Anlage von 74 Fahrradstellplätzen entlang der Ladenzeile.

Mit weiteren Aus- und Umbaumöglichkeiten soll bis nach dem barrierefreien Umbau der Bahnsteige (für 2021 durch die Deutsche Bahn geplant) und nach dem Vorliegen eines Gutachtens zur sicheren Führung insbesondere des Fahrradverkehrs von der Bahnüberführung hin zum Marktplatz, unter Berücksichtigung der dortigen Aufstellfläche für die ÖPNV-Busse, gewartet werden.

Die jetzt beschlossenen Maßnahmen müssen auch in größerem Bezug für das ganze Bahnhofsareal gesehen werden; hierüber hatten wir im Bauausschuss vorletzte Woche im Zuge der Aufstellung des Bebauungsplans 51.6 (südliches Bahnhofsareal und Bahnhofstraße) diskutiert. Natürlich brauchen wir auch künftig ausreichend PKW-Stellplätze, aber wir sollten dabei den gewünschten Ausbau des Fahrrad- und ÖPNV-Verkehrs (also durch Busse) beachten. Wie auch das Prinzip „Flächensparen“.