Liebe Poingerinnen und Poinger,

endlich ist es geschafft! Die Ortsteile nördlich und südlich der Bahnstrecke wachsen, wie bereits bei Vereinen und Freundschaften von jeher gelebt, nun auch mit ihrer Infrastruktur zusammen. Jetzt ist es möglich, schnell und sicher zu Fuß und per Fahrrad den Norden bzw. Süden zu erreichen. Neben den Gedanken, wie man die Unterführung selbst noch schöner gestalten kann (siehe auch dazu der Artikel von Bernhard Slawik), möchte ich den Blick auf eine attraktive Anbindung der neuen Unterführung im Straßen- und Wegenetz richten.

Die Nutzung der Unterführung ist ausschließlich für Fußgänger und Radfahrer gedacht und soll damit auch den innerörtlichen PKW-Verkehr reduzieren. Gerade aber die südlichen Ortsteile sind dafür nicht ausreichend vorbereitet. Ich meine, folgende wichtige Maßnahmen sind nun schnell und kostengünstig durchzuführen:

  • durchgängiger Gehweg entlang der gesamten Römerstraße

  • Querung der Bahnhofstraße mittels Zebrastreifen

  • Reduzierung der erlaubten Geschwindigkeit in der Bahnhofstraße von 50 auf 30 km/h

  • durchgängige privilegierte Fahrradverbindung von Angelbrechting zum Marktplatz mit Hilfe von Fahrradstraßen und –zonen .

Besonders für Poing-Süd ist die nun eröffnete Verbindung von großem Vorteil und wird sehnsüchtig seit der Ausweisung von Baugebieten im Norden erwartet. Den Verantwortlichen in der Gemeinde ist für die jahrzehntelange konsequente Fokussierung auf das Projekt zu danken.

Nun ist es in der Hand unseres neuen Bürgermeisters und des Gemeinderats, das neu geschaffene Bauwerk selbst und dessen Anbindung kontinuierlich zu verbessern.