Anlässlich der Bau- und Umweltausschuss-Sitzung am vergangenen Mittwoch haben wir uns vor Ort ein Bild vom Zustand der Anlagen im Sport-, Freizeit- und Erholungszentrum gemacht. Gerade die Tartanbahn im Stadion und der bestehende Kunstrasenplatz haben die Lebensdauer überschritten und eine ordnungsgemäße Nutzung ist nurmehr eingeschränkt möglich.


Folgende Maßnahmen haben wir dem Gemeinderat zur Umsetzung vorgeschlagen:

  • Erneuerung des Kunstrasenplatzes
    Dieser Platz ist insbesondere für eine ganzjährige Nutzung durch Schulen und Fußballmannschaften sehr wichtig. Wir haben uns im Ausschuss für einen sogenannten „unverfüllten“ Kunstrasenbelag ausgesprochen, der zwar teurer in der Anschaffung ist, aber einerseits geringe Pflegeaufwände verursacht und andererseits vor allem keine Umweltbeeinträchtigungen durch den Austrag von Kunststoffgranulat (weil eben ohne „Füllgranulat“) verursacht.

  • Erneuerung der Tartanbahn im Stadion (inklusive der Anlagen für Hoch- und Weitsprung)
    Hier ist nach 31 Jahren Nutzungsdauer das „Lebensende“ erreicht; diese Anlagen sind für die Schulen und Leichtathleten sehr wichtig.

  • Flutlichtanlage im Stadion
    Bislang hat das Stadion noch kein Flutlicht; nun soll eine moderne LED-Flutlichtanlage mit sechs Masten gebaut werden.

  • Umstellung auf Fernwärmeversorgung
    Auch ein kleiner Beitrag zur praktizierten Energiewende vor Ort: Der sog. Pavillon und die Dreifachturnhalle wird bei der Heizungsversorgung auf lokale Fernwärme / Geothermie umgestellt.

  • Erneuerung des Pavillon-Zinkdaches
    Hier traten in der Vergangenheit immer wieder Undichtigkeiten auf; auch das abgeleitete Regenwasser ist lt. Gutachter gering belastet. Hier soll eine wieder dauerhaft haltbare, umweltneutrale Instandsetzung erfolgen.

Geprüft werden soll, ob künftig auf dem Dach der Dreifachturnhalle Photovoltaik-Module installiert werden können – sh. auch den nachstehenden Artikel zum Thema.

Für diese Maßnahmen ist ein Gesamt-Investitionsvolumen von 2 Mio. € angesetzt, von denen ca. 1,2 Mio. € bereits im Haushalt 2020 eingeplant sind.

Wir als FWG unterstützen die geplanten Maßnahmen als wichtigen Beitrag für den Poinger Leistungs- und Breitensport – und wenn wir auch noch was für die Umwelt tun können, umso besser! Wir danken den Poinger Sportvereinen TSV und SG an dieser Stelle für ihre wichtige Kinder-, Jugend- und Erwachsenenarbeit! Eine Ausweitung von „vereins-ungebundenen“ Angeboten für die Jugend ist, unabhängig von diesen Planungen, weiter dringend nötig.