Neues aus dem Gemeinderat Poing

Liebe Poingerinnen und Poinger,

am vergangenen Donnerstag hat unser 1. Bürgermeister Albert Hingerl seine letzte Gemeinderatssitzung geleitet – nach zwanzig Dienstjahren geht damit eine Ära zu Ende. Er hat seine Rolle als Bürgermeister immer als Moderator und Kommunikator verstanden, mit einer oftmals bewundernswerten Ruhe und Ausgeglichenheit. Weiterlesen

In der kommenden Gemeinderatssitzung wird u.a. über die Ausführung der Straßenbeleuchtung im Wohngebiet W7 beschlossen. Die am Marktplatz bereits installierten Solarleuchten dienen hierfür als Feld-Versuch mit bisher durchweg positiven Erfahrungen. Auch andere Kommunen empfehlen diese Lösung. Weiterlesen

Die FWG Poing gratuliert Herrn Thomas Stark sehr herzlich zur Wahl zum neuen Ersten Bürgermeister der Gemeinde Poing!

Wir freuen uns auf eine weiterhin sehr gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit und eine sachorientierte, parteifreie Kommunalpolitik zum Wohl der Poinger Bürgerinnen und Bürger in den nächsten sechs Jahren.

Für die FWG Poing e.V. und -Gemeinderatsfraktion

Günter Scherzl, Vorsitzender
Manfred Vodermeier, Fraktionssprecher

Liebe Poingerinnen und Poinger,

wir von der FWG bedanken uns nochmals bei allen Wählerinnen und Wähler sehr herzlich für das Vertrauen und die Stimmen am letzten Sonntag bei der Kommunalwahl!

Für die anstehende Bürgermeister-Stichwahl empfehlen wir Thomas Stark, weil er

  • als ausdrücklich Parteifreier überparteilich agiert – diese Eigenschaft ist für einen Bürgermeister besonders wichtig

  • für eine solide und faktenbasierte Finanzpolitik steht

  • jahrzehntelange profunde Erfahrung in der Verwaltung mitbringt

  • schon sehr lange unmittelbar mit dem Bürgermeisterbüro und dem Gemeinderat zusammengearbeitet hat

  • und er schließlich, ebenso wie wir „Freie“, für eine umsetzbare Sachpolitik mit Augenmaß eintritt.

Für die FWG Poing e.V. und -Gemeinderatsfraktion
Günter Scherzl, Vorsitzender
Manfred Vodermeier, Fraktionssprecher

Liebe Poingerinnen und Poinger,

ich möchte mich im Namen der FWG Poing ganz herzlich für Ihr Vertrauen und Ihre Stimmen bei der Kommunalwahl bedanken, sowohl für meine Kandidatur als Erster Bürgermeister, als auch für den Gemeinderat! Mein herzlicher Dank gilt auch meinen Mitbewerbern im Bürgermeister-Wahlkampf: Thomas Stark, Reinhard Tonollo und Marc Salih für den wirklich fairen und wertschätzenden Umgang in den letzten Wochen und Monaten. Auch ganz großer Respekt und ein großes „Dankeschön!“ an die Gemeindeverwaltung und allen Wahlhelfer/-innen für die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl in diesen ganz schwierigen Zeiten!

Herzliche Gratulation an unsere neue Gemeinderatsfraktion mit Bernhard Slawik, Matthias Andres und Robert Petermeier – ich freue mich auf eine weiterhin engagierte, praxisorientierte und ideologiefreie Politik für Poing in den nächsten 6 Jahren! Weiterlesen

Liebe Poingerinnen und Poinger,

sicherlich haben Sie in der Presse von der Normenkontrollklage der Gemeinde Pliening gegen die Bebauung im „Lerchenwinkel / Wohngebiet W7 eingelegt.

Wir meinen dazu: Weiterlesen

Dass noch mehr für den Klimaschutz getan werden muss als bisher, das ist allen im Gemeinderat klar. Doch bei der Frage, was man genau tun soll, gehen die Meinungen teilweise weit auseinander. Weiterlesen

Eine Nachfrage bei der Planerin, ob die jetzige Planung des neuen Sportzentrums ökologisch besser sei als vorher: „Nein, ist sie nicht.“ Aber dafür werde alles jetzt viel, viel schöner als vorher.

„Wir haben uns für eine innovative Überbau-Lösung stark gemacht, um möglichst viel der Altmoräne zu erhalten. Dafür haben wir keine Mehrheit im Gemeinderat erhalten. Die nun vorgelegte Planung stellt also nicht die klima-, umwelt- und artenschutzfreundlichste Option dar, daher werden wir ihr nicht zustimmen.“ Weiterlesen

Kommentar: Ich bin einfach kein Politiker

„Ich bin einfach kein Politiker“

Die letzte Gemeinderatssitzung stand ganz im Zeichen von Klima, Umwelt und Artenschutz. Vorgestellt wurden Energiebericht 2017 und Umwelt- und Klimaschutzbericht 2018 der Gemeinde Poing.

Nachfolgend präsentierte Hans Gröbmayr (Klimaschutzmanager des Landkreises und Geschäftsführer Energieagentur Ebersberg) den Statusbericht zur Energiewende 2030 im Landkreis, der er aber ein kapitales Scheitern vorhersagt, sofern sich die Bemühungen nicht drastisch ändern. Weiterlesen

Ich fang‘ mal so an: Ich stehe fest hinter den Plänen der 80er, Poing bis zur Ausbaustufe W7 und W8 „fertig“ zu entwickeln – mit allen Herausforderungen, die daraus entstehen. Doch spätestens jetzt, wo sich Poing diesem Ende der Expansion nähert, müssen die „Fleckchen“ Natur, die noch unberührt sind, besonders geschützt werden.

Daher sind wir im Gemeinderat spätestens jetzt gefragt, bei jedem neuen Bauprojekt die Versiegelung eines jeden einzelnen Quadratmeters wie einen Nadelstich wahrzunehmen und nach besseren Alternativen zu suchen. Was einmal verbaut ist, wird noch lange, lange verbaut bleiben.

Die derzeitig geplante Erweiterung des Sportzentrums ist ein Beispiel hierfür: Der Bedarf an neuen Freizeit-Angeboten ist unbestritten; der zur Verfügung stehende Grund aber auch. Hier gilt es jetzt abzuwägen, wie man alle Wünsche unterbringt und gleichzeitig nur so wenig der schützenswerten Altmoränen-Wiese wie möglich antastet.

Der Vorschlag aus unserer Ecke war von Anfang an: Mehrfachnutzung. Also, auf dem neu zu erstellenden Parkplatz einige Sportplätze „oben drauf“ zu setzen. Die Idee ist nicht mal neu und gilt sogar vom Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz als „Best Practice“ zum Flächen- und Kostensparen. Bingo!

In der vergangenen Gemeinderatssitzung habe ich deshalb einen deutlichen –und zugegeben sehr emotionalen– Appell an meine Kolleginnen und Kollegen gerichtet, diese Idee nicht aufgrund von etwaigen Mehrkosten gleich in der Wurzel als „nicht machbar“ abzulehnen. Ich habe diese Entscheidung auch ganz bewusst als „Entscheidung für oder gegen Naturschutz“ betitelt und stehe –trotz deutlicher Kritik von Bürgermeister und CSU– nach wie vor voll hinter meinen Worten. Die Entscheidung wurde daraufhin vertagt. (Puh!)

Als völlig unsportlicher Poinger wünsche ich mir auch Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten im neuen Zentrum. Und das ist für mich besonders das Erleben der (noch übrig gebliebenen) Natur.

Wie sehen Sie das? Lieber die Wiese am Waldrand opfern oder „Sportplätze auf Stelzen“? Kommen Sie mit uns ins Gespräch, dafür haben Sie uns gewählt!

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