Liebe Poingerinnen und Poinger,

in der letzten Bauausschusssitzung wurde unser Antrag zur Verbesserung des Fahrradverkehrs einstimmig angenommen. Ebenfalls wurde der aktuelle Status des in Planung befindlichen Radverkehrskonzepts vorgestellt.

Auszug aus unserem Antrag:

„Die seit 2020 neue kombinierte Fuß- und Radfahrerunterführung zwischen Marktplatz und Bahnhofstraße ermöglicht in bisher nicht bekannter Weise die direkte Verbindung von Norden nach Süden.

Die neue Querungsmöglichkeit unter der Bahnlinie eignet sich außerordentlich gut zur Integration in das kommunale und interkommunale Fahrradnetz um so sichere und effiziente Radverbindungen zu schaffen.

Im südlichen Gemeindegebiet fehlen aber bisher sichere und effiziente Fahrradverbindungen von West nach Ost sowie von Nord nach Süd. Des Weiteren sind die bestehenden Schulzentren (Karl-Sittler-Grundschule, Anni-Pickert-Schule, Realschule, Seerosenschule) nicht in das vorhandene Fahrradnetz integriert. Auch das in Planung befindliche Gymnasium ist nicht in die bestehenden Fahrradwege aus dem Süden und Osten integriert.

Wir stellen deswegen hiermit den Antrag, Vorschläge auszuarbeiten

  • mit denen die Fahrradverbindungen von den Radwegen entlang der EBE 1 und EBE 2 an das Fahrradnetz nördlich der Bahn integriert werden können; sog. interkommunale Verbindungen

  • mit denen das bestehende Fahrradnetz bis zur Ortsgrenze im Süden und Osten in den geplanten Fahrradschnellweg integriert werden kann; sog. interkommunale Verbindung

  • mit denen die Fahrradverbindungen aus den südlichen und südöstlichen Gemeindeteilen zueinander und jeweils zum Marktplatz geschaffen werden können; sog. innerörtliche Verbindungen.

  • mit denen das bestehende Fahrradnetz zu den Schulzentren verlängert werden kann.

Die Vorschläge sollen möglichst das volle Potential zur Verbesserung der Fahrradinfrastruktur ausnutzen, die die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern den Kommunen ermöglicht und teilweise auch finanziell fördert.“

Wir freuen uns auf eine konstruktive Diskussion im Gemeinderat mit dem Ziel, konkrete Verbesserungen zu erarbeiten und in einem zeitlich und finanziell definierten Rahmen umzusetzen. Uns stimmt auch positiv, dass alle Fraktionen im Gemeinderat die Notwendigkeit einer schrittweisen Optimierung des Radverkehrs unterstützen.