In der Sitzung am 10. Dezember 2020 werden wir dir darüber beraten, ob sich Poing als Standort für das geplante Wasserstoff-Technologie-Anwender-Zentrum (WTAZ) bewerben soll. Hierbei geht es um den Bau einer Einrichtung, die die Nutzung von Wasserstoff (H₂) erforscht — vor allem in Fahrzeugen. Die Gemeinde bewirbt sich dabei nicht selber, sondern stellt sich für eine Bewerbung der HYNERGY GmbH zur Verfügung, die sich um den eigentlichen Ablauf kümmert. Weiterlesen
Neues aus dem Gemeinderat Poing
Liebe Poingerinnen und Poinger,
in der vergangenen Woche haben wir im Gemeinderat den Poinger Haushalt für das Jahr 2021 sowie die Finanzplanung bis 2024 einstimmig verabschiedet. Weiterlesen
„Ich wollte doch nur kurz…“
In letzter Zeit mehren sich trotz mehrfacher eindringlicher Hinweise im Ortsnachrichtenblatt die Beschwerden im Zusammenhang mit falschparkenden Fahrzeugen, wie z.B. zugeparkte Gehwege und Grundstückseinfahrten, Parken in Kurven und im Kreuzungsbereich, an Fußgängerampeln, auf Grünflächen oder gar in Feuerwehrzufahrten.
Die Gemeinde Poing hat seit Januar 2018 die sogenannte kommunale Verkehrsüberwachung (KVÜ) für den fließenden Verkehr. Diese ist für die Ahndung von Geschwindigkeitssünden zuständig, jedoch nicht für den ruhenden Verkehr (deutsch: Falschparker).
Damals gab es für die Überwachung des ruhenden Verkehrs leider keine Mehrheit im Gemeinderat, selbst unsere Fraktion war gespalten (stimmt’s, lieber Bernhard? ☺). Inzwischen ist unsere Fraktion aber einheitlich (und hoffentlich auch viele KollegInnen anderer Fraktionen) der Auffassung, dass die KVÜ für den ruhenden Verkehr eine sinnvolle und notwendige Erweiterung wäre.
Es ist klar, dass wir in Poing eine angespannte Parksituation haben, aber die Straßenverkehrsordnung muss trotzdem zu jeder Zeit eingehalten werden. Zur Erinnerung:
§ 1 StVO:
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.
In diesem Sinne: Auf ein rücksichtsvolles und friedliches Miteinander.
In der Gemeinderatssitzung am 12. November wurde von Thorsten Gürntke und Martina Venus, den neuen Kräften im Bereich Jugend und Pädagogik in der Gemeindeverwaltung, der aktuelle Sachstand zum Jugendkonzept vorgestellt. Weiterlesen
Erster Bürgermeister Stark informierte uns im Gemeinderat letzte Woche, dass aufgrund von Finanzierungsproblemen des Landkreises – als Sachaufwandsträger – mit der Realisierung des Poinger Gymnasiums nicht wie geplant im Jahr 2024 zu rechnen ist. Wir setzen uns weiter ohne Wenn und Aber für das Gymnasium ein; mittel- und langfristig ist auch eine FOS / BOS, z.B. als „Zweigschule“ der FOS / BOS Erding, für den Schulstandort Poing sehr wichtig.
Liebe Poingerinnen und Poinger,
in der letzten Gemeinderatssitzung wurde unser Antrag zur Verbesserung des inner- und überörtlichen Radverkehrs einstimmig angenommen. Des Weiteren wurde von Hr. Bergmann (Planungsgesellschaft „Stand-Land-Verkehr“) das Radverkehrskonzept für Poing vorgestellt und die Schwachstellen für Radfahrende in Poing aufgezeigt und klassifiziert. Dabei wurden auch die für uns wichtigen Themen wie z. B. Querungshilfen in Angelbrechting und Poing-Süd identifiziert. Auf Basis dieser Daten sollen nun, wie auch in unserem Antrag dargestellt, sukzessive Verbesserungen definiert und zeitlich priorisiert werden. Wir erwarten dazu den „Startschuss“ in einer der nächsten Sitzungen. Weiterlesen
Liebe Poingerinnen und Poinger,
in der letzten Bauausschusssitzung wurde unser Antrag zur Verbesserung des Fahrradverkehrs einstimmig angenommen. Ebenfalls wurde der aktuelle Status des in Planung befindlichen Radverkehrskonzepts vorgestellt. Weiterlesen
In der letzten Gemeinderatssitzung wurde -zurecht- von Seiten der SPD nachgefragt, warum viele Bürger am Warntag (9. September) keine Sirenen gehört haben. Weiterlesen
Liebe Poingerinnen und Poinger,
in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses hat Frau Angelika Hitzlsperger (stv. Geschäftsleiterin und verantwortlich u. a. für die IT) den aktuellen Stand der Digitalisierung an den gemeindlichen Schulen (Grundschule Karl-Sittler-Straße, Grund- und Mittelschule Anni-Pickert, Grundschule Am Bergfeld) vorgestellt. Dazu sind folgende Kennzahlen interessant:
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Anzahl der Arbeitsplatz-Endgeräte (PC, Tablet, etc.) |
ca. 245 |
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Kosten für IT in 2019 |
93.000 EUR |
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Kostensteigerung IT pro Jahr |
ca. 10% |
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Betreuung der IT (Personal) |
ca. 1,25 Vollzeitstellen |
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bereits bewilligte Förderanträge für IT |
ca. 140.000 EUR |
Darüber hinaus haben die drei anwesenden Schulleiterinnen (Frau Heigl, Frau Guerin, Frau Schaffer) aus dem aktuellen Corona-Schulalltag berichtet. Wichtig und entscheidend nach den Schulschließungen im März, war der schnelle direkte Kontakt zu den Schülern und Eltern mit Hilfe von Email aber auch von neuen oder z. T. vorab installierten Programmen (z.B. Schulmanager, Microsoft Teams, etc.).
Dabei hat sich jedoch gezeigt, dass auch für manche Lehrkräfte die Nutzung von Tablet & Co. erst noch erlernt werden muss. Vor allem die pädagogische Betreuung, also die richtige Verwendung der IT für die Lehre ist entscheidend und kann von der Gemeinde nicht unterstützt werden. Dazu haben in jeder Schule sog. Systembetreuer neben ihrer täglichen Arbeit Zeit, das Kollegium zu unterstützen, so dass die Vorteile der zur Verfügung stehenden Technologie bestmöglich genutzt werden.
Im Idealfall sorgt also die Gemeinde für die Verfügbarkeit und Funktion der IT, die Schulen für die pädagogische Verwendung zum Vorteil der Schüler.
Sorgen macht der Gemeinde die aktuell ungeklärte Ersatzbeschaffung der jetzt investierten IT-Geräte. Wird die Neuanschaffung aktuell sehr gut gefördert, bleibt jedoch das Problem, dass in ca. 5 Jahren etwa 550.000 EUR für neue Geräte notwendig werden; hier fehlt noch ein schlüssiges Konzept des Freistaates.
In den Berichten wurde deutlich, dass unsere Schulen sehr gut untereinander als auch mit der Gemeinde kooperieren und sehr gut unterstützt werden; die Schulleiterinnen haben dies übereinstimmend bestätigt.
Ich möchte mich ausdrücklich bei Frau Hitzlsperger und ihrem Team, aber auch besonders bei allen Lehrkräften bedanken. Ich denke, dass die finanzielle und personelle Unterstützung unserer Schulen auch bei zukünftig „angespannten“ Haushalten priorisiert werden muss.
Liebe Poingerinnen und Poinger,
ebenfalls in der Sitzung letzte Woche hat der Investor des neuen Bürogebäudes an der Gruber Straße/ Siemensallee seine Konzepte vorgestellt. Auf unseren Vorschlag hin hat er sich dabei auch bereit erklärt, eine der beschlossenen MVG Leihradstationen mit auf der Baufläche einzuplanen und die Kosten für die Installation zu übernehmen. Die Gemeinde spart sich dadurch eine Investitionssumme von ca. 17.000 EUR im Haushalt 2021.
Wir bedanken uns bei den verantwortlichen Bauherren für ihre Unterstützung.
